16. Juli 2019
Die heißesten Tage,
scheinen durch zu sein. Eine Woche lang, in der die Thermometerflüssigkeit fast immer die 40° auf der Scala schrammt, Regenwolken noch zwei weitere Wochen in ganz  entfernten Gegenden rumtrödeln, aber schon mal den Wind voraus schicken, lassen intensiv über eine Bepflanzung mit Rainfarn, Scharfgarbe, Wegwarte und Co nachdenken. 
Gedanklich hatte ich mich schon von etlichen Pflanzen verabschiedet,sah ihnen beim Welken zu und war wieder erstaunt, wieviele sich nach dem Regen aufrichteten und die Blätter entrollten. Allen voran die Herbstanemone.
Am besten hat der Vorvorgarten durchgehalten. Mit seinem lehmpamp(ig)zusammengeschobenen Boden, der mich im Frühjahr regelmäßig zur Verzweiflung bringt, kann er scheinbar doch ganz gut Wasser halten.

Im restlichen Garten überwiegt das Braun. Die Samenstände lasse ich mit Absicht stehen. Sie gehören für mich zum Gartenjahr dazu. 
Was im nächsten Jahr zuviel ist und stört, wird gejätet. Bis dahin kann es den Boden bedeckt halten. 
Noch etwas war verblüffend. Pflanzen, die in der Erde stehen, schlappten eher, als die, die in den Fugen wuchsen.

Man glaubt es nicht, aber es gibt tatsächlich Blüten nach der Dürre:)

03. Juni 2019
Marlene,
legt dieses Jahr einen sehr heißen, aber  leicht derangierten Auftritt hin. Das kommt davon, wenn Mohn sich den vielleicht heißesten Tag  des Jahres zum Erblühen aussucht. Bella figura ist da nicht drin. Aber vielleicht klappt es mit den nächsten Blüten:)

12.Mai 2019
Der Regen ist durch,
kalt ist es auch, die Eisheiligen lassen grüßen. Wer weiß, wann der nächste Regen kommt und weil es gerade so schön grün ist, diesmal erfrischende, noch etwas feuchte Gartenimpressionen.

Am Anfang die Kleinigkeiten:

Die Maiglöckchen heißen nicht umsonst Maiglöckchen. Pünktlich sind sie da. Halesia und Akeleien bimmeln um die Wette und die  Pfingst- und Rosen machen einen auf dicke Knospe.

Die Tamariske im Vorvorgarten zeigt sich  dieses Jahr besonders eindrucksvoll. Ein tolles Gehölz. Hängend über dem Zaun,nur die Tamariske, geht es weiter ums Haus.

Der Südweg, nach Süden ausgerichtet, aber durch das Nachbarhaus und die wachsenden Eiben zunehmend schattiger.
Ein Blick zurück und so sieht zur Zeit der Innenhof aus. 

Weiter geht's Richtung Welten-, nein Gartenende. Dort hatte ich im vorigen Jahr angefangen den Hang vom Teichbau abzuschippen. Macht auf die gesamte Breite 60m² weitere Pflanzfläche. Damit vervollständige ich den Gehölzstreifen als Sichtschutz zum Nachbarn. Im Moment dient eine Schilfmatte am Zaun als Blickschutz.

Wieder ein Blick zurück, auf's Dreiecksbeet,.

Die Wäschespinne wartet auf die nächste Ladung Wäsche und die Zwergseidenhühner sind im Hausarrest, seitdem wir auch tagsüber hungrigen Fuchsbesuch haben. 
Dann noch ein Blick über's "Meer" Richtung Gartenende

Zum Schluß noch die Vorankündigung und Werbung in eigener Sache. 

Am 16.6. ist in diesem Jahr Tag der offenen Gartentür der Gärten der Lausitz in der Zeit von 10-18 Uhr. Ich freue mich auf Besuch.

bis vor kurzem

schrieb ich noch bei bloggers. Nachdem google ankündigte, diesen ab April 2019 schrittweise zu löschen, bin ich zu meiner eigenen website gewechselt und werde ab jetzt hier aus meinem Garten berichten. Ich habe noch keine Ahnung wie ich es mache und ob ich den alten Blog umziehen kann. Aber wie heißt es so schön "In der Ruhe liegt die Kraft....". 
In unser schnelllebigen Zeit ein Spruch mit Widerspruch. Schau'n wir mal.

Zum Nachlesen und solange noch was von blogger übrig ist, findet es sich .....